ZUFÄLLE. EINFÄLLE. FÜGUNGEN
Einige Nachbemerkungen zum Ausstellungsprojekt im Künstlerhaus Palais Thurn und Taxis



Am letzten Tag kam ich in ein Gespräch mit einem älteren Herrn, der ziemlich ratlos vor der Tafel mit der Aufschrift „Wer berührt, stirbt!“ stand. Von ihm nach der Bedeutung gefragt, erklärte ich ihm kurz die Geschichte des Projekts, sprach von Freud, dessen „Schriften zur Behandlungstechnik“ ich den Satz entnommen hatte, nicht ohne zu erwähnen, dass es Freud nicht um Berührung, sondern um ein Beispiel einer prägnanten Formulierung ging. Der Besucher kam daraufhin auf die Ambivalenz zu sprechen, die jeder Berührung eigen sei, meinte, während die meisten Menschen sich wünschten von anderen berührt zu werden, stünden heute selbst beiläufige Berührungen im Verdacht eines sexuellen Übergriffs.
Danach gefragt, warum er sich die Ausstellung ansehe, meinte er: „Meine Frau war öfter hier. Jetzt hat sie schlechte Träume und kann nicht mehr schlafen.“ Ich: „Als Therapeut wissen Sie doch, dass böse Träume ein gutes Zeichen sind. Da scheint etwas in Bewegung geraten …“ „Seltsam. Warum wissen sie, dass ich Therapeut bin?“
„Ich habe mich in den letzten Wochen mit vielen Besuchern unterhalten. Und ich dachte mir oft, so eine Ausstellung ist mit einem Rohrschach-Test vergleichbar. Unterhält man sich mit Besuchern über das, was herumsteht oder an Wänden hängt, dann kann man sich ein ziemlich gutes Bild machen zu all dem, was sie beschäftigt, was sie tun, wie sie ihr Geld verdienen, selbst wenn sie nicht darüber sprechen. Ich sah in ihnen gleich den Psychotherapeuten. Und ich kann ihnen sogar noch sagen, dass sie letzthin mit ihrem Sohn in Polen waren …“
„Das ist wahrlich höchst erstaunlich. Ich war tatsächlich mit meinem Sohn in Polen …“
„Es ist einfacher, als Sie denken. Ich habe Sie nur richtig zugeordnet. Ich habe mit Ihrer Frau gesprochen. Sie meinte, sie habe in ihrem Leben schon sehr viele Ausstellungen besucht, aber so etwas habe sie noch nie gesehen, sie sei zutiefst berührt. Sie sprach auch von Ihrer beruflichen Tätigkeit. Deshalb weiß ich, dass Sie zwar Psychotherapeut, aber kein Analytiker sind. Was die bösen Träume betrifft, da sollten Sie sich im Obergeschoß die Stele mit der Petrischale anschauen. Die Arbeit nennt sich nämlich ‚Bekämpfung böser Träume‘“.

Da ich mich um andere Besucher kümmern musste, weiß ich freilich nicht zu sagen, ob er das Objekt betrachtet hat, und wenn, was ihm dabei durch den Kopf ging. Als ich eine Stunde später mit Freunden im Park hinter dem Thurn und Taxis auf einer Bank saß, sah ich ihn Richtung Unterstadt gehen. Als er mich bemerkte, winkte er mir aus der Entfernung. Ich winkte zurück.

Es hat mir Spaß gemacht, das Künstlerhaus Palais Thurn & Taxis in Bregenz vom Keller bis zum Dachboden als Wunderkammer zu bespielen; Wunderkammer deshalb, weil all das, was zu sehen oder zu hören war, sich selbst gerade nicht erklärte, stets der Ergänzung bedurfte, wobei sich mögliche Antworten oder Ergänzungen oft genug in anderen Räumen fanden. Bei der Bespielung hatte ich eine Maschine im Kopf, also Wechselwirkungen, Zahnräder und Transmissionsriemen. Ich habe mich mit Ausstellungs- bzw. Museumsformaten gespielt, diese dann aber durchgehend auf den Kopf gestellt. Das teilte sich freilich nur jenen mit, die sich länger durch die Räume bewegten, die Sehgewohnheiten abstreiften, die Besuchern wie Besucherinnen von Ausstellungen nun einmal eigen sind. In diesem Fall konnten sich hinter dem vermeintlich Schönen Abgründe auftun.

Ja, so ein Ausstellungsprojekt eignete sich wie ein Rohrschach-Text zur Erstellung individueller Profile, zur Erfassung individueller Dispositionen, freilich vorausgesetzt, man hört zu. Aber mit einer Einbahnstraße wie bei diagnostischen Verfahren haben wir es keineswegs zu tun. Die Besucher haben auch viel über mich erfahren, mochte ich noch so bemüht sein, Persönliches hintanzuhalten. Wiederholt wurde ich gefragt: „Warum beschäftigen Sie sich ständig mit Gewalt und Tod?“ Erst jetzt wurde ich mir dessen bewusst, und tatsächlich, wenn ich all die Räume in Gedanken durchgehe, dann drehten sich die meisten um Tod und Gewalt.

Das Projekt schien mir stimmig, stimmiger als ich es mir vorgestellt hatte. Kein Wunder, habe ich doch fast ein Jahr daran gearbeitet, alles von unten bis oben durchgedacht und durchkomponiert, ganz meinen poetologischen bzw. kontrapunktischen Vorstellungen entsprechend. Die akustischen Lösungen schienen mir besonders gelungen. Da kam mir das Raumgefüge des Thurn und Taxis sehr entgegen. Das Gebäude wirkte wie ein Klangkörper. Im Eingangsbereich überlagerten sich unaufdringlich diverse Klänge. Ich kannte natürlich all das in und auswendig, wusste genau, war etwa ein sich wiederholendes taschagg, taschagg, taschagg zu hören, dass jetzt der Metzger ganz oben damit beschäftigt war, mit einem Schlachtbeil den Ochsen in zwei Hälften zu spalten. Den Besuchern vermittelte sich dagegen nur der Eindruck von einem komplexen Raumgefüge. Auf den inhaltlichen Ebenen war alles höchst verschränkt, korrespondierte alles mit allem, nicht zuletzt das Visuelle mit dem Akustischen. Auffallenderweise schlossen Fotografen, die die Räume dokumentierten, alle Türen. Ihnen entging also, dass die Exponate über die Räume hinweg aufeinander Bezug nahmen und wie die Steine auf einem Mühlebrett in exakten Achsen gesetzt waren. Das ist dem Medium Fotografie eigen, lösen sich doch Räume in eine Abfolge von einzelnen Aufnahmen auf, ganz gleich, ob es sich um Objekte oder Raumansichten handelt. Mit den Mitteln der Fotografie lassen sich komplexe Raumgeschichten nur schwer vermitteln. Etwas anderes ist es, bewegen sich Besucher beiläufig durch die Räume. Das kann sich dann so lesen: „Nach der Ausstellung das Gefühl, nicht alles gesehen zu haben! Übersehen zu haben. Befriedigt durch das eindrücklich Visuelle / insbesondere im Totalitarismus-Zyklus / zu wenig genau geschaut zu haben. Und doch ... wie auf einen Kalvarienberg sich höher schrauben, ankommen im Nichtverstehen, ganz oben, in der Hölle. Unten in der Kühle, es fröstelt, wo man doch so gern geschützt und wohlig warm sich wähnen möchte. Verkehrte Welt. (?) Panik. Ich muss noch einmal hin. Wie das schaffen? Durchwandere immer wieder alle Räume, nehme die Texte zuhilfe. Die Anordnung, Verdichtung, aber auch die Leerstellen ...“

Ich habe mich geübt im vermeintlich Beiläufigen. Mein kurzes Klavierstück „Piece for Selma“ war nur zum Beginn jeder Stunde einmal zu hören. Es wirkte, als spielte da jemand im Haus Klavier, in einer Villa übrigens, in der ohne jeden Zweifel Klavier gespielt wurde. Und dass die Stimmungslage des Klavierstücks ganz im Widerspruch zu Selma Meerbaums Deportation und Tod stand, hat seine Wirkung noch verstärkt.

Wie auch immer, wer die „Ausstellung“ besucht hat, hat sehen können, wohin sich Museen entwickeln ließen, nämlich in soziale Räume, in denen Besucher nicht als passive Rezipienten, denen alles vorgekaut und nichts zugemutet wird, betrachtet werden. Nicht zuletzt deshalb waren wir nahezu jeden Tag einige Stunden in Bregenz und suchten die Räume auch dann zu nutzen, waren keine Besucher anwesend. Ruth las mir und auch anderen immer wieder Texte vor, die in Verbindung zu einzelnen Positionen standen, so etwa Gedichte von Selma Meerbaum, ausgewählte Stellen aus Janusz Korczaks „Ghettotagebuch“, Nikolaus Hovorkas Beschreibung eines „Judenlagers“ oder den „Melier-Dialog“ aus dem „Peloponnesischen Krieg“ des Thukydides. So ließ sich eine Brücke zum Gezeigten schlagen, und das ohne museumspädagogische Albernheiten.

Ich schaute mir im Vorarlberg Museum die „Sonderausstellung Baustelle Erinnerung“ an, habe ich mich doch lange mit „Erinnerungsarbeit“ beschäftigt, auch einen der Räume im Thurn und Taxis dem Thema gewidmet, obwohl ich mich gerne darum gedrückt hätte, und zwar nicht nur deshalb, weil ich mich nicht länger mit der NS-Vergangenheit beschäftigen will, sondern weil mir nur zu bewusst war, dass sich das, was ich unter Erinnerungsarbeit verstehe, nur schwer vermitteln lässt, etwa dass es sich dabei um einen höchst schmerzhaften Prozess handeln kann. Ein Wort wie „erinnern“ spricht sich leicht hin. Inzwischen bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob die Auseinandersetzung mit der eigenen Familiengeschichte immer gut ist, ob es manchmal nicht besser wäre, die schlafenden Hunde nicht zu wecken.

Da sich die erwähnte „Sonderausstellung“ „Baustelle“ nennt, wurde mit Elementen von Baustellzäunen und ähnlichem inszeniert. Maurerkellen wie Schubkarren hätten sich ins Bild gefügt. Solche Inszenierungen wirken ziemlich dämlich auf mich. Besser hätte es mir gefallen, hätte man die Räume gleich in eine Mullhalde oder einen Recyclinghof verwandelt, aber das geht nicht, hat man es doch mit Exponaten zu tun. Und dann begeben sich solche Ausstellungen auch museumspädagogisch auf ein niedriges Niveau. Es gab Kärtchen, auf denen man als Besucher nach der Lektüre einiger Hinweise ankreuzen konnte: „Aufbewahren, verkaufen oder zerstören?“ Ich habe die beiden KuratorInnen der „Sonderausstellung“ eingeladen, den von mir eingerichteten Raum anzusehen. Natürlich hörte ich nichts von den beiden. Sicher haben die beiden einschlägige Ausbildungen wie zahllose Kurse absolviert, scheinen es also nicht nötig zu haben, sich von einem dahergelaufenen Künstler wie mir etwas erklären zu lassen. Aber so bleibt halt alles äußerlich, was freilich höchst praktisch ist, kann man sich doch so um viele Irritationen wie Konflikte drücken. In solchen Ausstellungen ist vorgegeben, mit welchen Augen man die Welt zu sehen hat. Das ist jedem Denken wie jeder Auseinandersetzung abträglich. Sprechen, zuhören, sich erzählen lassen, interagieren wäre gefragt. Statt fraglicher Inszenierungen sollte auf Poetik gesetzt werden, was nicht so leicht ist, ist doch Letzteres eine wahre Kunst, die vor allem von Pausen wie gut gesetzten Leerstellen lebt. Man müsste sich, gerade wenn es um die NS-Vergangenheit geht, irritieren lassen. Wenn ich mich nicht irre, dann haben wir es bei dieser „Sonderausstellung“ – um es mit Birgit Erdle zu sagen – mit einem Vergessen zu tun, das sich als Erinnerung tarnt. Schon ein Wort wie „Sonderausstellung“ weckt bei mir unangenehmste Assoziationen. Es lässt mich an „Sonderbehandlung“ wie andere Wörter aus der LTI denken, an „Sonderkommando“ etwa. Auch „Ausstellung“ scheint mir eine unzutreffende Bezeichnung, haben wir es doch mit Konflikten zu tun, die alles andere als abgeschlossen sind. Wird etwas „ausgestellt“, dann wird es gleichsam isoliert, in die Ferne gerückt.

Im Keller habe ich so etwas wie eine futurezone eingerichtet. Ich hätte ja gerne das ganze Haus so bespielt, musste aber auf Ruth Rücksicht nehmen, fürchtet sie doch, spiele ich manches durch, den Weltuntergang. Dabei ist dieser noch nie eingetreten, ganz gleich, ob ich mich mit Besamungsrobotern, denkbaren Euthanasieanordnungen oder mit Hunden beschäftigt habe, die eigens gezüchtet wurden, um Menschen als Geschlechtspartner zu dienen, auch nicht in der futurezone im Keller. Ich erinnere mich an ältere Damen, die sich amüsiert zeigten. Eine von ihnen meinte: „Sollten Sie beabsichtigen, eine Petition für eine Heustallpaarungsprämie einzureichen, auf meine Unterschrift können sie zählen.“ Manche wussten nicht zwischen Fiktion und Wirklichkeit zu unterscheiden, betrachteten etwa meinen Besamungsroboter, der immer wieder Gelächter zur Folge hatte, für realisiert. Technisch wäre er durchaus möglich, aber nicht alles, was technisch möglich ist, macht ökonomisch Sinn, was sich übrigens nicht nur leicht erklären ließ, sondern auch ein gutes Rechenbeispiel für 16jährige wäre.

Manche reagierten besorgt oder kamen auf eigene Erfahrungen zu sprechen, so eine pensionierte Laborantin, zu deren Aufgaben es in jungen Jahren zählte, Eizellen zu präparieren. Im Raum der Reproduktion drängte sich ihr diese Erfahrung auf. Damals arbeitete sie einem Primar zu, der jungen Frauen einen der Eierstöcke entfernte, eine Punktion war damals noch nicht üblich, um zu frischen Eizellen für seine Forschungen zu gelangen. Den Eingriff betrachtete er als unproblematisch, meinte er doch, er habe nur einen der Eierstöcke entfernt. Die betroffenen Frauen seien immer noch in der Lage, schwanger zu werden und Kinder zu gebären. Unterhält man sich über solche Erfahrungen, dann wird einem klar, dass die Grenzen zwischen Praktiziertem und Denkbarem fließend sind, dass selbst bizzarste Fiktionen längst angelegt und rasch von der Wirklichkeit überholt werden. Der Raum des Todes wurde auch immer wieder kommentiert. Eine pensionierte Krankenschwester meinte lachend: „Ich weiß nicht, ob ich mir das wünschen oder ob ich mich davor fürchten soll?“ Zwangsläufig drängten sich Fragen zum assistierten Suizid auf: „Ich kann dabei vielleicht noch der hübschen Assistentin oder Ärztin, die den ganzen Vorgang klinisch überwacht, in die Augen sehen und vielleicht auch ihre Hand halten oder über den Flaum ihres Unterarms streicheln und dabei noch schöne Musik hören.“ Manche reagierten bei der Begehung des Kellers mit Herzklopfen oder gar mit Übelkeit. Die Mutter eines Kleinkindes meinte, ihr Kind habe zu quängeln begonnen, es im Keller gar nicht aushalten können.

Die futurezone war im Keller des Thurn und Taxis gut untergebracht, nicht zuletzt der hier herrschenden Gerüche wegen, riecht es doch muffig, modrig, nach Kanalisation, keinesfalls nach einem Weinkeller, der in diesen Räumen wohl einmal untergebracht war.

Beiläufig hat sich Gott in das Ausstellungsprojekt geschlichen, hatte ich doch das „Haus der Lüge“, eine Platte der Einstürzenden Neubauten, im Kopf und die Hörer durch ein Haus führt. Neben verschiedenen Stockwerken gibt es auch im Haus der Lüge ein Untergeschoß: „Dies ist der Keller. Hier lebe ich. Der Keller ist dunkel, feucht und angenehm.“ Dem Dachgeschoß ist Gott zugeordnet: „Im Dachstuhl sitzt ein alter Mann auf dem Boden. Tote Engel verstreut … Er zielt auf seinen Mund und in den Schädel … Gott hat sich erschossen. Ein Dachgeschoss wird ausgebaut …“ Nein, es lag weniger an den Einstürzenden Neubauten als am Umstand, dass sich die Welt ohne Metaphysik nicht verstehen, sinnvoll deuten lässt. Gerade die futurezone, in der wir längst angekommen sind, bedarf der Metaphysik. Aber hieß es im Dachboden noch „Eins ist Gott“, so erwies sich das Gottesauge im Keller als geometrisches Instrument, womit sich der Kreis wieder schloss, hieß es im Dachboden doch auch: „Eins ist der Profit“, also die Anwendung, nicht das Sein.

Immerhin dachte ich an eine Anordnung, die über das Alltägliche hinausweist und in der sich die Frage nach dem Sein stellt. Dabei sollte sich das Inhaltliche mit dem Räumlichen überlagern. Wie es Besucher erlebten, das ist freilich eine ganz andere Sache. Manche begnügten sich mit dem, was sie an Wänden hängen oder im Raum stehen sahen. Sie blieben ganz in eingeübten Sichtmustern und Sehweisen gefangen, vor allem jene, die vorab im KUB waren. Sie sagten sich „schön“ und waren schon beim nächsten Bild, obwohl das, was mich beschäftigt hat, gar nicht schön ist. Und dann gab es andere, die sehr gut sahen wie da alles zusammenhing, selbst dass sich Gott mehrfach in die Ausstellung drängte. Auf jeden Fall vermittelte das Raumgefühl – zumindest mir – so etwas wie Sakralität, ein Eindruck übrigens, den heute kaum noch eine Kirche oder ein Sakralraum zu vermitteln mag.

Natürlich bot ich keine Lösungen an, also nichts, was entlasten hätte können. Dabei waren alle „Lösungen“ von mir durchformuliert. Nur fanden sich diese in gebundener Form auf einer Stele unter einem Glassturz, waren also nicht einsehbar. Das Exemplar wäre käuflich zu erwerben gewesen. Aber es wurde nicht gekauft.

© Bernhard Kathan, 2026

PS.: Ich bedanke mich bei der Berufsvereinigung Bildender Künstlerinnen und Künstler Vorarlbergs für die Einladung und die Unterstützung. Besuchen Sie doch bei Gelegenheit das Künstlerhaus Palais Thurn und Taxis in Bregenz.

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